+++ Neue Projekte! +++ Windmühle Steenblock in Großefehn - Spetzerfehn +++ Meints Mühle in Aurich +++ Windmühle Ostgroßefehn in Großefehn +++ Windmühle Felde in Großefehn - Felde +++ Sandhorster Mühle in Aurich +++ Außenmühle Voßberg in Aurich +++ Kirche St. Gertrud in Lohne +++ Altenberger Mühle in Haren - Altenberge +++ Kirche St. Laurentius in Wilnsdorf - Rudersdorf +++ Windmühle Rysum in Krummhörn - Rysum +++ Zwillingsmühlen Ost (rot) und West (grün) in Krummhörn - Greetsiel +++ Kaiserdom St. Martin in Mainz! +++ Seefelder Mühle in Stadland-Seefeld! +++ Kirche St. Nikolaus in Ankum! +++ Oberahmer Peldemühle in Sande - Neustadtgödens! +++ Timelapse- / Zeitraffervideo von der Molberger Dose in der Kategorie Video! +++ Katharinenkirche in Oppenheim am Rhein! +++ Kirche St. Antonius in Papenburg! +++ Neustädter Mühle in Ovelgönne - Neustadt (Wesermarsch)! +++ Kaiserdom St. Peter in Worms am Rhein! +++ Panoramaaufnahme von Rüdesheim am Rhein mit Niederwalddenkmal und Abtei St. Hildegard in Kategorie Kirchen - Abtei St. Hildegard! +++ Telgkamps-Mühle in Kettenkamp! +++ Everdings-Mühle in Badbergen! +++ Schnatmühle in Damme - Borringhausen! +++ Johanniter Kapelle in Bokelesch - Aussenaufnahmen! +++ Seelingsmühle in Neuenkirchen! +++ Kirche St. Marien in Sevelten! +++ Kirche St. Josef mit Stubbenkrippe in Bakum-Lüsche! +++ Kirche St. Marien mit Stubbenkrippe in Essen-Bevern! +++ Kirche St. Johannes Evangelist mit Stubbenkrippe in Bakum-Carum! +++ Zeitraffer- ( Timelapse ) Video von der Thülsfelder Talsperre in der Kategorie Freizeit +++ Kath. Kirche St. Cäcilia in Bösel +++ Hundertwasserhaus Waldspirale in Darmstadt +++ Internationales Wind- und Wassermühlen-Museum in Gifhorn +++ Burg Breuberg im Odenwald, Südhessen +++ 176 Jahre Gehlenberger Mühle in Friesoythe-Gehlenberg mit Fotos und ausführlichem Bericht zur Historie der Windmühle in der Galerie. Besichtigungen nach tel. Voranmeldung unter 04493-483! +++ Von Mai bis September: Sonntags von 14:00 - 18:00 Uhr Kaffee und Kuchen im Kulturzentrum Gehlenberg an der Mühle!

Mühle Nr. 086 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).

Wassermühle Howiek in Westerstede - Howiek.

 

(Mausklick ins Bild ermöglicht Großansicht)

Westerstede Howiek Wassermühle

Blick auf die Wassermühle bei ruhigem Gewässer.

 

(Mausklick ins Bild ermöglicht Großansicht)

Westerstede Howiek Wassermühle 

 

(Mausklick ins Bild ermöglicht Großansicht)

Westerstede Howiek Wassermühle

 

(Mausklick ins Bild ermöglicht Großansicht)

Westerstede Howiek Wassermühle

 Blick auf das ruhende Mühlrad der Mühle in Westerstede - Howiek.

 

Mit Hilfe dieser Karte lässt sich die Wassermühle in Westerstede - Howiek leicht finden.

JavaScript must be enabled in order for you to use Google Maps.
However, it seems JavaScript is either disabled or not supported by your browser.
To view Google Maps, enable JavaScript by changing your browser options, and then try again.

Drucken

 

Daten zur Mühle  
Name: Wassermühle Howiek
Bauart/Typ: Wassermühle
Baujahr/Ersterwähnung: 1608
Standort: Westerstede - Howiek
Adresse: Up de Höh, 26655 Westerstede - Hohwiek
Kontaktperson: Friedrich Wilhelm Henning
Kontakt per Telefon: 04409/290
Kontakt per E-Mail:  
Webseite der Mühle:  

 

Weitere Informationen:

Die Howieker Wassermühle wurde1608 als Getreidemühle mit unterschlächtigem Wasserrad von den Howieker Bauern Dietrich, Oltmann und Gerd zu Howiek an der Ollenbäke erbaut. Da der Wasserlauf viele Windungen und wenig Gefälle hatte, überschwemmte das Stauwasser die angrenzenden Wiesen. Deswegen sollen die Anlieger nachts die Stauschotten hochgezogen und die Uferwälle des Mühlenstaus durchstochen haben. Trotz der Streitigkeiten war die Mühle 300 Jahre in Betrieb. Die Müllerarbeiten verrichteten die Großknechte der Mühlenbesitzer reihum. Vor dem Mahlen wurde das Korn im Backofen getrocknet, damit es beim Mahlen nicht gequetscht wurde. Bis ein Sack Roggen von 150 Pfund Mehl gemahlen und im Sack war, waren 2,5 Stunden Mahlzeit nötig. Wenn das Vieh nach der Ernte im Stall stand, wurden die Schotten des Wehrs niedergelassen. In regenarmer Zeit konte es drei Wochen dauern, bis genug Wasser zum Betrieb der Mühle angestaut war. Die Stauhöhe betrug bis zu einem Meter über dem Normalwasserstand. 1909 wurde die Mühle stillgelegt und verfiel. 1925 gründete in Howiek sich die dörfliche Gemeinschaft "Bi `t Füer" und begann gemeinsam mit den Bauern zu Jeddeloh und Hobbie mit der Restaurierung. Jedes Jahr zu Pfingsten fanden vor der MÜhle Blaskonzerte statt. 1937 versuchten die Nationalsozialisten das Fest für ihre Propaganda zu nutzen, erhielten von "Bi `t Füer" jedoch eine Abfuhr. Nach dem 2. Weltkrieg stand die Mühle wieder vor dem Verfall. Der 1947 gegründete Heimatverein Ocholt nahm sich der Mühle an, baute ein neues Mühlrad ein, reparierte den Mahlgang und setzte den Fachwerbau mit Reet- und Ziegeldach instand. 1949 konnten die Blaskonzerte wieder aufgenommen werden. Die Mühlentechnik ist zwar vorhanden, aber nicht funktionsfähig.

   
© by PanoFoto.Wertebach