Mühle Nr. 073 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).

Die Windmühle Idafehn.

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Idafehn Mühle Windmühle Rhauderfehn

 

 

 
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Das Trauzimmer im EG.

 

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 Ausstellungsraum im EG.

 

 
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Obergeschoss 1

 

 
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Obergeschoss 2 

 

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Idafehn Mühle Windmühle Rhauderfehn 

Versammlungsraum im OG

 

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Idafehn Mühle Windmühle Rhauderfehn

Mühlentechnik

 

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Idafehn Mühle Windmühle Rhauderfehn

Transmissionsantrieb

 

Mit Hilfe dieser Karte lässt sich die Windmühle Idafehn leicht finden.


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Weitere Informationen:

1891 erbaute der Bauer Heinrich Lanwer aus Strücklingen den zweigeschossigen Galerieholländer mit Segelgatterflügeln und Steert, dazu ein Müllerhaus und eine Bäckerei. Die Getreidemühle hatte zwei Mahlgänge und einen Peldegang. Der Müller Hanno Molema war ab 1899 Pächter, später Eigentümer. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Böde den Mühlenbetrieb. 1945 beschädigte alliierter Artilleriebeschuss Mühlenkappe und Flügel. Ab 1951 wurde Gerd Busboom aus Filsum neuer Mühlenbesitzer; er war ein Adoptivsohn der Eheleute Molema, die keine leiblichen Kinder hatten. Die im Krieg stark beschädigten Flügel und die Kappe mussten 1964 abgenommen werden. Der neue Achskopf wurde bei der Firma Kramer in Leer gegossen. 1965 konnte der Windbetrieb wieder aufgenommen werden; für windstille Zeiten stand ein E-Motor zur Verfügung. Als 1972 ein Brand das gesamte Mühlenoberteil zerstörte, wurde die Mühle stillgelegt. 1993 gründete sich der Mühlenverein „Möhlenkring Idafehn“ und begann gemeinsam mit der Gemeinde mit dem Wiederaufbau. Von der Böseler Mühle im Landkreis Cloppenburg wurden der  Holzachtkant und die Mühlenkappe erworben, ab 1999 das Mauerwerk des Mühlenstumpfs und das Packhaus saniert. Der Mühlenbauer Richard Kuin restaurierte den Achtkant, der im Jahr 2000 aufgesetzt wurde. Es folgten der Neubau der Galerie, der Mühlenkappe und die Anfertigung der Jalousieflügel. Die Mühle ist seit 2001 mit einem Schrotgang wieder betriebsfähig.

 

   
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