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Mühle Nr. 123 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).

Weiter unten finden Sie einen ausführlichen Bericht zur Historie der Gehlenberger Windmühle, dessen Veröffentlichung an dieser Stelle freundlicherweise durch den Verfasser, Herrn Wilhelm Olliges, gestattet wurde.

 

 Kulturzentrum Gehlenberg  

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Der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorp e.V. arbeitet permanent an der Erhaltung und Erweiterung des Kulturzentrums.

 

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All dies kann man im Kulturzentrum Gehlenberg besichtigen. Ein Anruf genügt.

 

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Die Windmühle in Gehlenberg im Herbstsonnenschein.

 

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Ein Göpel für bis zu 4 Zugtiere. Die Tiere trieben mit ihrer Muskelkraft nachgeschaltete Aggregate und/oder Maschinen an.

 

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Dieser Lastkran wurde im letzten Jahr im Kulturzentrum installiert. Eine der möglichen Nutzungsarten wird hier dargestellt.

 

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Einsiedlerhaus aus dem Jahr 1857.

 

 
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Virtueller Rundgang im Kulturzentrum Gehlenberg vom Parkplatz aus. Sie können über 5 Stationen das Aussengelände und die Windmühle von Innen betrachten. Über die roten Markierungen können Sie zur jeweils nächsten Ansicht wechseln.

 

Eine Zusammenfassung der obigen Fotos und Panoramen können Sie im anschließenden Video als Animation betrachten. Dieses Video können Sie auch in Full-HD Auflösung auf YouTube ansehen.

 

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Kulturzentrum Gehlenberg im Winter 2016

 

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Kulturzentrum Gehlenberg im Winter 2016

 

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Kulturzentrum Gehlenberg im Winter 2016

 

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Kulturzentrum Gehlenberg an einem Augustabend 2016 

 

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Kulturzentrum Gehlenberg an einem Augustabend 2016

 

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 Kulturzentrum Gehlenberg an einem Augustabend 2016

 

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 Kulturzentrum Gehlenberg an einem Augustabend 2016

 

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Kulturzentrum Gehlenberg an einem Augustabend 2016

 

Mühlengeschichte seit 1811

Verfasser: Herr Wilhelm Olliges.

Die Orte Gehlenberg und Neuvrees wurden im Jahre 1788 zusammen mit 12 weiteren Neusiedlungen im Emsland durch den damaligen Landesherren, den Fürstbischof von Münster gegründet. Während in Gehlenberg zunächst 30 Plaatzen angelegt wurden, waren es in Neuvrees nur 6 Siedlerstellen.

Die Besiedlung dieser zugewiesenen Grundstücke gelang besonders in Gehlenberg nur sehr wenigen. So waren im Jahre 1807 in Gehlenberg und Neuvrees zusammen erst 22 Einwohner. Erst nach 1809 kam es in Gehlenberg zu einer Neuverlosung von nunmehr 35 Plaatzen und später auch in Neuvrees zu einer stärkeren Besiedlung der neuen Kolonien.
Für die angesiedelten Plaatzenbesitzer war die nächste Windmühle in Markhausen. Dies bedeutete jeweils 2 Stunden Hin- und Rückweg. Nach einem Zustandsbericht der Unterpräfektur in Meppen vom 2. Mai 1810 an den nunmehr neuen Landesherren, den Herzog von Arenberg, wird vom vorgenannten am 15. Juni 1810 die Konzession zur Anlage einer Windmühle in Gehlenberg an Ollig Gebken aus Spahn erteilt und demselben eine neue Plaatze zugewiesen. Bei einem Ortstermin am 8. April 1811 wurde der Standort der Mühle festgelegt und die Plaatze ausgesteckt. Diese und weitere Dokumente zur Geschichte der Mühle befinden sich im Staatsarchiv Osnabrück. Der Inhalt ist teilweise wörtlich im Artikel zur Mühlengeschchte von Alfred Gruse in der Dorf- und Familienchronik Neuarenberg/Gehlenberg von 1988 veröffentlicht worden.

Somit wurde die erste Mühle im Jahre 1811 gebaut. Wahrscheinlich bis 1821 ist diese Mühle dann vonn der Familie Gebken betrieben worden, denn am 10. Mai 1821 kaufte Wwe. Ollig Gebken in Neuvrees die Plaatze Nr. 1 an der Bramtange für 102 Reichstaler. Die Mühlenkonzession einschließlich der Plaatze muß wohl im selben Jahr verkauft worden seinan Dr. Cramer aus Werlte und Klaus Snieders. Nach Aufzeichnungen im Anschreibebuch des Mühlenpächters Josef Hodes hat dieser von jährlich Vierup Roggen und 40 Vierup Buchweizen an die vorgenannten Herren entrichtet. Der Mühlenpächter Josef Hodes, gebürtig aus Essen, hatte von 1822 bis 1830 die Mühle gepachtet. Er kaufte 1827 auf dem Schwarzenberg die heutige Plaatze Einhaus-Kramer (Deshalb der plattdeutsche Name Müllers).

Durch die Neuanlegung des Ortes Neulorup mit 16 Platzen im Jahre 1827 und durch den Verkauf von weiteren Siedlerstellen in Neuvrees wurde diese Mühle zu klein.

Mehrere Beschwerden der Bürger und des Vorstehers klagen auch über die schlechte Qualität des Mahlgutes. Zwar wird von den Besitzern die Konzession für einen Graupengang, einen Ölschlag und ein Walkwerk beantragt, jedoch nicht eingebaut. 1837 beschwert sich auch der damalige Mühlenpächter Kassen Holtmann beim Amt Hümmling über den schlechten Zustand der Mühle. Der Mühlenbaumeister Dierkes aus Hüven wird dann vom Amtsvogt beauftragt, ein Gutachten vom Zustand der Mühle zu erstellen.

Dieses Gutachten vom 25. Juni 1837 bescheinigt, dass sich eine Reparatur der Mühle nicht lohnt, sondern unbedingt eine neue Mühle erstellt werden muss. Da beide bisherigen Mühlenkonzessionsinhaber inzwischen verstorben waren, wurden die Erben aufgefordert, ihre Bereitwilligkeit zum Neubau einer Mühle zu erklären, ansonsten werde ihnen die Mühlenkonzession entzogen.

Der Neubau der kleinen Erdholländer Windmühle ist dann 1840 durch den Mühlenmacher Johann Temmen geb. Ümken aus Werpeloh erfolgt (Johann Ümken wurde am 16.09.1793 geboren. Er nahm bei seiner Heirat am 24. Februar 1824 mit Wwe. Maria Gesine Temmen geb. Haßkamp den Namen Temmen an).

Leider gibt es dann 20 Jahre keine Informationen über Mühlenkonzession und Mühlenpächter. Im Jahre 1860 ist die Mühlenplaatze vom Müller Gerhard Schlangen bewohnt, der mit großer Wahrscheinlichkeit die Mühle gepachtet hat.

Ebenfalls in dieser Zeit hat Johann Wilhelm Krull, geboren 03.01.1821 in Lorup, die Mühlenkonzession gekauft. Ein genaues Datum ist nicht bekannt. Der neue Konzessionsinhaber der Mühle hatte eine Siedlerstelle in Neulorup (heute Peters-Gerdes).Da jedoch die Entfernung zur Mühle für ihn zu weit war, Kaufte er 1885 eine Plaatze am Hinterberg (heute Kurt Behnen). Die Mühle hatte bis zur Jahrhundertwende verschiedene Pächter, um 1890 Leo Schlangen, ein Sohn vom vorgenannten Gerhard Schlangen und um 1900 ist ein Müller Göddecker bekannt. Nach dem Tode von Johann Wilhelm Krull wird 1898 sein Schwiegersohn Heinrich Gerhard Köster, gebürtig aus Wieste, neuer Inhaber. Auch er hat nicht selbst in der Mühle gemahlen, sondern Pächter eingesetzt. Heinrich Georg Köster verstarb schon 1907. Seine Frau Gesina Köster geb. Krull und zeitweise auch ihr Schwiegersohn Christian Immken sorgten sich dann um die Mühle.
1919 wurde dann Johann Behnen, ebenfalls Schwiegersohn von Heinrich Georg Köster, Eigentümer der Mühlenkonzession. Er verpachtete die Mühle an Hermann Kramer, der am 9. Februar 1920 tödlich in der Mühle verunglückte. Danach hat Johann Behnen bis 1929 mit verschiedenen Arbeitern die Mühle selbst bewirtschaftet. Er baute ebenfalls 1927 auf seinem Grundstück, etwa 50 m von der Mühle entfernt ein Backhaus mit einer Müllerwohnung und einem Steinbackofen. In dem Ofen wurde bis etwa 1950 Brot gebacken.

Von 1929 – 1932 war die Mühle verpachtet an Bernhard Südkamp gebürtig aus Carum. Im Jahre 1932 kaufte dann der Müller Wilhelm Schute, geboren am 18.07.1908 in Wachtum, die Mühlenkonzession sowie das Grundstück mit dem Backhaus für 7500 DM von Johann Behnen. Von der Familie Schute wurde bis 1950 in der Mühle gemahlen, ab 1943 konnte diese unabhängig vom Wind auch mit Elektromotoren angetrieben werden. Durch fortschreitende Technik auf den landwirtschaftlichen Berieben mit eigenen Mahlmühlen, wurde der Betrieb der Windmühle 1950 eingestellt.

Jedoch schon am 9. Januar 1959 stellte der damalige Bürgermeister Gerhard Untiedt der Gemeinde Gehlenberg in einem Schreiben an den Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling den Antrag, die Mühle unter Denkmalschutz zu stellen. Gleichzeitig bat er um finanzielle Hilfe für dringend erforderliche Ausbesserungen. Am 4. April 1961 wurde die Mühle durch einen Blitzschlag noch zusätzlich ruiniert. Die hölzerne Flugwelle wurde stark beschädigt, so dass die Flügel herunterfielen.

Die langjährigen Bemühungen um eine Renovierung der Mühle waren dann 1965 erfolgreich. Mit einem Erbbauvertrag wurde der Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling zunächst Besitzer des Bauwerkes. Für eine Außenrenovierung der Mühle wurdenzuerst Kostenvoranschläge eingeholt.Das günstigste Angeor betrug 28.135 DM. Den Zuschlag für die Renovierung erhielt der MühlenbauerHeinrick Mönck aus Großefehn.

Als am 12. September 1967 die Mühle in einer Feierstunde der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, waren die Gesamtkosten der Renovierung auf 32.635 DM angewachsen, wobei der letzte Müller, Wilhelm Schute, die Sägearbeiten kostenlos ausführte.
Beim Orkan am 12. November 1972 brach eine Flügelhälfte ab, die von der Firma Olthaus aus Berßen erneuert wurde.
Durch die Gebietsreform am 01. März 1974 wurden die Gemeinden Gehlenberg und Neuvrees aufgelöst und der Stadt Friesoythe zugeordnet. Somit lag die Windmühle nicht mehr im Zuständigkeitsbereich des Kreisheimatvereins Aschendorf-Hümmling. Der am 20. März 1978 gegründete Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup e.V. kaufte nach mehreren Verhandlungen 1980 die Mühle vom Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling. Der Kaufpreis betrug 10.000 DM.
1981 wurden die Holschindeln gesäubert und mit Holzschutzmittel konserviert. Bei den Arbeiten brach ein vom Sturm beschädigter Flügel ab. Unter der Leitung von Mühlenbauer Goldenstein aus Völlnerkönigsfehn sowie durch tatkräftige Hilfe der freiwilligen Feuerwehr, wurden bis 1984 alle vier Flügelhälften erneuert. Finanzielle Hilfe kam neben Eigenmittel des Heimatvereins, wie schon beim Kauf der Mühle, von der Stadt Friesoythe, vom Landkreis Cloppenburg und von der Oldenburgischen Landschaft. Bei den Renovierungen und der laufenden Instandhaltung der Mühle waren immer viele Helfer im Arbeitseinsatz. Entlastung für den Heimatverein brachte ein Vertrag zur Mühlenpflege, der 1987 mit der Stadt Friesoythe abgeschlossen wurde.

Etwa alle fünf Jahre werden die Holzschindeln der Mühle gesäubert und danach mit einem Holzschutzmittel konserviert. Am 8. Juli 1990 wurde mit einem Mühlenfest dem 150-jährigen Bestehen dieser 1840 erbauten Mühle gedacht. Zu diesem Kubiläum wurde eine mit Schindeln überdachte Informationstafel mit der Geschichte der Mühle aufgestellt. Eine größere Instandsetzung dieser Erdholländer-Windmühle war im Jahr 2002. Von Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins wurden 2000 Holzschindeln hergestellt und in Holzschutzmittel getaucht. Vom Zimmereibetrieb Schute, Gehlenberg, wurden anschließend die maroden Schindeln der Mühlenkappe ausgetauscht. Als bisher letzte Instandsetzung der Erdholländer-Windmühle erneuerte im Jahre 2011 der Bauhof der Stadt Friesoythe die Sturmbretter und Latten der Mühlenflügel.

Die Inneneinrichtung der Mühle ist im Obergeschoss im Originalzustand vorhanden, jedoch renovierungsbedürftig. Das Erdgeschoß ist dagegen ausgeräumt und mit Tischen, Sitzgelegenheiten und einer Theke versehen, welche bei Veranstaltungen des Heimatvereins genutzt werden.

Mit Schreiben vom 28. März 1995 des Niedersächsischen Landesverwaltungsamtes wurde die Erdholländer-Windmühle unter Denkmalschutz gestellt. Auch konnte die Zuwegung zur Mühle verbessert werden. Rad- und Gehwege vom Hinterberg und von der Bergstraße wurden gepflastert, ebenso der Vorplatz der Mühle. Die in Eigenarbeit hergestellten Tische und Bänke laden nun zum Verweilen ein. Als bisher größte Maßnahme konnte vom Heimatverein gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft Gehlenberg das in unmittelbarer Nähe der Mühle gelegene Backhaus und das ehemalige Sägewerk Schute umfassend renoviert werden.

Vorher wurde ein langjähriger Nutzungsvertrag abgeschlossen und durch entsprechenden Grundstückskauf der Stadt Friesoythe gesichert.
Im Bakhaus sin Toiletten eingebaut, der Backofen erneuert, eine Küche eingerichtet sowie ein Aufenthaltsraum und ein Backraum hergestellt worden. An mehreren Tagen im Jahre backen Vorstandsfrauen und ihre Helferinnen verschiedene Brote und Butterkuchen im Steinofen. Im Dachgeschoss des Backhauses sowie im ehemaligen Sägewerk wurden ein Heimatmuseum und ein Sägereimuseum eingerichtet. Neben einer Sammlung von verschiedenen historischen Gegenständen und Geräten sind die vorhandenen Sägen wieder in einem betriebsbereiten Zustand.
Zum 225-jährigen Ortsjubiläum von Gehlenberg im Jahre 2013 wurden von verschiedenen Straßengemeinschaften mehrere Gebäude auf dem Gelände zwischen Mühle und Backhaus errichtet. So entstanden Wagenremise, Plaggenhütte, Einsiedlerhaus und eine historische Fachwerkschule. Außerdem wurden im Modell ein Ringofen und ein Trockenschuppen der ehemaligen Ziegelei vom Tichelberg nachgebaut. Vervollständigt wird das Außemgelände durch einen Göpel und einen Holzkran.

Heimatverein Gehlenberg/Neuvrees/Neulorup e.V.
Gehlenberger Hauptstraße 20
26169 Gehlenberg
Tel.: +49 (0)4493-483

Nach Anmeldung werden im „Kulturzentrum Mühlenberg“ entsprechende Führungen angeboten.

 

Mit Hilfe dieser Karte lässt sich die Gehlenberger Mühle leicht finden.

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Daten zur Mühle  
Name: Gehlenberger Mühle
Bauart/Typ: Windmühle/Erdholländer
Baujahr/Ersterwähnung: 1840
Standort: Gehlenberg
Adresse: Mühlenstraße, 26169 Gehlenberg
Kontaktperson:

Wilhelm Olliges

Kontakt per Telefon: 04493/483
Kontakt per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite der Mühle: Gehlenberg

 

Aktivitäten:

Im Kulturzentrum Gehlenberg an der Mühle finden oft Veranstaltungen statt. Dazu zählen regelmäßiges Brotbacken mit Verkauf, Führungen nach Anmeldung, örtliche Ereignisse wie Osterfeuer, Handwerkermarkt und Weihnachtsmarkt. In den Monaten Mai bis September wird an Sonntagen in der Zeit von 14:00 - 18:00 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten.

 

   
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