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Mühle Nr. 068 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).

Die Windmühle Großoldendorf in Uplengen - Großoldendorf.

 

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uplengen grossoldendorf windmuehle

Vorderseite mit Eingangsbereich der Windmühle Großoldendorf.

 

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uplengen grossoldendorf windmuehle

Rückseite der Windmühle Großoldendorf.

 

 

Mit Hilfe dieser Karte lässt sich die Windmühle Großoldendorf leicht finden.

 

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Daten zur Mühle  
Name: Windmühle Großoldendorf
Bauart/Typ: Windmühle/Galerieholländer
Baujahr/Ersterwähnung: 1887
Standort: Großoldendorf
Adresse: Oldendorfer Straße 41, 26670 Uplengen - Großoldendorf
Kontaktperson: H. ter Veen
Kontakt per Telefon: 04956/91140
Kontakt per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite der Mühle:  

 

Weitere Informationen:

Von 1877 bis 1887 war der Müller Heye ter Veen Pächter der Mühle in Remels. Dann ließ er 1887 von dem Mühlenbauer Jürgen Mönck aus Großefehn diesen zweistöckigen, reetgedeckten Galerieholländer mit Steert und Segelgatterflügeln in Großoldendorf errichten. Seither steht die Holländerwindmühle im Eigentum der Familie ter Veen. Die Mühle hatte einen Feinmehlgang und einen Peldegang zur Herstellung von Graupen. 1920 wurden die Segelflügel durch Jalousieflügel ersetzt, sodass das mühsame Besteigen zum Besegeln jedes Flügels bei Beginn der Arbeit, das Reffen und Auslassen bei wechselnder Windstärke entfiel. 1936/37 übernahmen Heyo und Bernhard ter Veen den Mühlenbetrieb. 1949 wurde anstelle des Steerts eine Windrose angebracht, die die Mühlenkappe und das Flügelkreuz selbsttätig in den Wind drehte. 1954 erhielt die Mühlenkappe statt des ursprünglichen Reetdachs eine Abdeckung aus Dachpappe. Neuer Eigner der Holländerwindmühle wurde 1961 Heyo ter Veen. Bis 1969 wurde für die Müllerei der Windantrieb genutzt. Danach wurde nur noch mit Motorkraft gemahlen. 1977 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt. 1982 wurden die Flügelruten abgenommen. Noch im selben Jahr begannen die Restaurierungsarbeiten. Als erstes bekam die Mühle eine neue Holzgalerie, 1984 erhielten Achtkant und Mühlenkappe die ursprüngliche Eindeckung mit Reet. 1995 folgte die Montage neuer Segelgatterflügel. Die Mühle ist wieder windgängig. Es sind zwei Schrotgänge vorhanden; zum Mahlen fehlt jedoch die vollständige Mühlentechnik, u. a. Königswelle, Bunkler und Stirnrad.

   
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