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Mühlen-ID 31854 (NI057) im Mühlenverzeichnis der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).
 

Windmühle Schlachtmühle in Jever

 

1722 erhielten Jürgen Spannhoff und Hinrich Slauken von der anhalt-zerbstischen Regierung die Erlaubnis, eine Mühle für die „Friesische Grütze“ (Perlgraupen) „an der Schlagde“ (Umschlagplatz), dem ehemaligen Hafen Jevers, zu errichten. 1732 brannte die Mühle ab, wurde von Spannhoff jedoch gleich wieder aufgebaut. Von 1754 bis 1814 betrieb Müller Oltmann Gerhard Oltmanns die Mühle, dann ging sie an seinen Sohn über, der 1817 das Wohnhaus baute. Neuer Eigentümer wurde 1843 Adolph Hinrichs. Er ließ die Schlachtmühle am alten Platz abbrechen und errichtete am heutigen Standort einen zweistöckigen, reetgedeckten Galerieholländer mit Steert und Segelgatterflügeln. Die Mühle verfügte über 1 Schrot-, 1 Weizen-, 1 Brechgang und 2 Peldegänge, über 1 Sackaufzug, 1 Weiher, 2 Beutelkisten. Bis 1889 erlebte die Mühle sechs Eigentümerwechsel. Johann Wilhelm Janssen ließ sie 1900 durch Einbau einer Windrose statt des Steerts modernisieren; außerdem installierte er etliche Müllereimaschinen, u.a. 1 Sichterei mit Windfege, 1 Roggensichtmaschine, 1 Grützschneider. Schon 1901 verkaufte Janssen an den Müller Diedrich Folkerts Meenen, der eine Sackstopfmaschine kaufte und 1928 einen Dieselmotor einbaute. Meenens Sohn führte den Betrieb weiter, bis er ihn 1960 stillegte. Um dem Verfall der Mühle zu begegnen, schlossen sich 1974 Vereine, Institution und die Stadt Jever zusammen und begannen mit der Restaurierung. Der neue Eigentümer, Bernhard Neil (ab 1977) setzte sein handwerkliches Können zur Erhaltung der Mühle ein. 1980 erhielt die Mühle neue Flügel, 2001 eine neue Kappe. Mühle und ein Scheunengebäude werden als Landwirtschaftsmuseum genutzt.

Informationen zur Windmühle Accum finden Sie auf der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße.

 

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Mit Hilfe dieser Karte lässt sich die Schlachtmühle in Jever leicht finden.


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