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Die Windmühle Remels in Uplengen - Remels

Mühle Nr. 069 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).

 

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Ansicht der Windmühle Remels von der Rückseite.

 

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Ansicht der Windmühle Südgeorgsfehn mit Eingangsbereich.

 

Mit Hilfe dieser Karte lässt sich die Windmühle Remels leicht finden.


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Weitere Informationen:

1803 wird die Uplengener Kirchenmühle in Remels zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Eigentümerin war die Kirchengemeinde Uplengen. Sie hatte einen Mahl-, einen Peldegang zum Herstellen von Graupen sowie einen Ölschlag. 1847 kaufte der Müllermeister Johann Christian Janshen aus Westerstede die Mühle auf Erbpacht. Er ließ sie als zweistöckigen Galerieholländer mit Segelgatterflügeln neu errichten. Das Getreide wurde nicht nur auf dem Landweg, sondern auch per Schiff auf dem Nordgeorgsfehnkanal herangebracht. 1877 erbte Janshens Sohn die Mühle. Da er noch nicht volljährig war, pachtete der Müller Heye ter Veen den Betrieb bis 1887. Neuer Eigner wurde Johann Cristian Janshen. Er baute 1902 den Ölschlag aus, wechselte den Steert gegen eine Windrose und die Segelgatterflügel gegen Jalousieflügel aus. Ein Dieselmotor als Antrieb bei Windstille war schon vorhanden. Ab 1950 pachtete Müllermeister Fritz Haupt das Mühlenanwesen. Er war Ostpreuße und hatte vor dem 2. Weltkrieg in Holland einen Mühlenbetrieb geleitet. 1958 wurde die Müllerei eingestellt. Der neue Eigentümer Cristian Janshen nutzte die Mühle bis 1962 überwiegend als Lager. 1963 erwarb sie die Gemeinde Uplengen und begann mit der Restaurierung. Die Flügel drehen sich wieder. Die Mühlentechnik ist teilweise noch vorhanden, aber nicht funktionsfähig. Die Gemeinde nutzt die Mühle als Standesamt und für die Ausstellung historischer, landwirtschaftlicher Geräte. 

   
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